Passport-Audit
Eine flottenweite Heatmap der Vollständigkeit des Geräte-Passports je Korrektortyp und Feld — Qmax/Qmin, Seriennummern, Firmware, Batterie, Gaszusammensetzung.
Eine flottenweite Prüfung: Für jeden Korrektortyp ermittelt der Bericht, wie vollständig der Geräte-Passport ausgefüllt ist — maximaler und minimaler Durchfluss, Seriennummern, Firmware-Version, Gaszusammensetzung und weitere Felder. Er richtet sich an den Betriebsleiter und den Datendienst, um zu erkennen, welche Gerätetypen leere Passports haben und wohin ein Trupp zur Inventur geschickt werden muss.
Dies ist eine Diagnose der über die Geräte vorhandenen Daten, keine Prüfung der Ausrüstung selbst vor Ort. Der Bericht zeigt, was in der Datenbank erfasst ist, und bestätigt es nicht physisch.
Was er zeigt
Eine Zusammenfassung im oberen Bereich (KPIs): wie viele Punkte sich in der Flotte befinden, wie viele Gerätetypen geprüft wurden, wie viele Punkte tatsächlich abgefragt wurden und die durchschnittliche Vollständigkeit des Passports in Prozent.
Das Hauptelement ist eine farbcodierte Tabelle „Gerätetyp x Passport-Feld”. Jede Zelle zeigt den Anteil der geprüften Geräte, bei denen das Feld ausgefüllt ist (von 0 bis 100 %). Je röter, desto schlechter. Die Felder sind nach Bedeutung gruppiert:
| Feldgruppe | Was sie umfasst |
|---|---|
| Metrologie | maximaler und minimaler Durchfluss (Qmax, Qmin) |
| Identifikation | Seriennummern, Firmware-Version |
| Sicherheit | Batterieladung, Druckschwellwerte |
| Gaszusammensetzung | Dichte, Anteile von Stickstoff, CO₂, Methan |
| Substitutionsschutz | Schwellwerte für Drucksubstitution |
Die Zeilen sind so sortiert, dass die schlechtesten Typen oben stehen: Dort sollte man mit dem Aufräumen beginnen.
Wie es funktioniert
- Lade die Punkteliste der Flotte (du kannst sie auf ein einzelnes Versorgungsunternehmen einschränken).
- Gruppiere die Punkte nach Korrektortyp.
- Nimm für jeden Typ eine Stichprobe von mehreren Punkten (standardmäßig 5) und fordere deren Passport-Daten an (
archive_type=settings— eine Anforderung der Geräteeinstellungen). - Berechne für jedes Feld den Anteil der Geräte, bei denen es ausgefüllt ist.
Feldnamen werden von verschiedenen Herstellern unterschiedlich geschrieben, daher ordnet der Bericht sie über ein Zuordnungswörterbuch 14 gemeinsamen Namen zu. Gezählt werden nur Punkte, die tatsächlich auf die Anforderung geantwortet haben; hat ein Punkt nicht geantwortet, verfälscht er die Statistik nicht als „leer”.
Ausführungsparameter
| Parameter | Standard | Was er bedeutet |
|---|---|---|
| Stichproben-Nodes je Typ | 5 | wie viele Punkte pro Gerätetyp abgefragt werden |
| Parallele Abruf-Worker | 4 | wie viele Punkte gleichzeitig abgefragt werden (schneller, belastet aber den Server stärker) |
| Versorgungsunternehmen | Alle (gesamte Flotte) | Filter nach einem einzelnen Versorgungsunternehmen |
Wie das Ergebnis zu lesen ist
Sieh dir die roten Zeilen am oberen Rand der Tabelle und die Spalte der durchschnittlichen Vollständigkeit (avg) für jeden Typ an.
| Durchschnittliche Vollständigkeit des Typs | Was sie bedeutet |
|---|---|
| 80 % und mehr | Passport nahezu vollständig; Berechnungen für diesen Typ sind verlässlich |
| 50–79 % | teilweise ausgefüllt; einige Vorgänge sind eingeschränkt |
| weniger als 50 % | ein Inventur-Außeneinsatz und eine ergänzende Dateneingabe sind erforderlich |
Was zu beachten ist:
- Eine Stichprobe von 5 Punkten liefert eine ungefähre Schätzung für den Typ: Hat die Gruppe 200 Geräte, werden nur 5 untersucht. Dies ist ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Genauigkeit.
- 0 % bedeutet nicht immer „das Feld fehlt”. Das Gerät meldet es möglicherweise nicht, obwohl es physisch vorhanden ist.
- Tritt ein neuer Korrektortyp mit unbekannten Feldnamen auf, sollte das Zuordnungswörterbuch erweitert werden — andernfalls werden seine Felder nicht erkannt.
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