Systemanforderungen

Betriebssystem, Container-Laufzeitumgebung, Hardware-Dimensionierung und Client-Anforderungen für den Betrieb der IIoT-Plattform.

Stellen Sie vor der Installation der IIoT-Plattform sicher, dass der Zielserver und die Clients, die auf ihn zugreifen werden, die nachfolgenden Anforderungen erfüllen.

Server

Betriebssystem

Die Plattform läuft auf Linux-/Unix-basierten Betriebssystemen. Indem Sie auf den integrierten Sicherheitsmechanismen von Linux/Unix aufbauen, können Sie das Informationssystem mit minimalem Aufwand zertifizieren und dabei zugleich die Sicherheitsanforderungen der Regulierungsbehörden erfüllen.

Der Installationsablauf deckt zwei Distributionsfamilien ab:

  • CentOS-basierte Distributionen — Pakete werden mit dnf installiert.
  • Debian-basierte Distributionen — Pakete werden mit apt installiert.

Container-Laufzeitumgebung

Die Plattform und ihre Dienste laufen in Containern, daher benötigt der Server:

  • Docker
  • Docker Compose

Der Anwendungsserver (Ruby on Rails), der Datenerfassungsserver (Go), PostgreSQL, Redis und die unterstützenden Dienste werden allesamt als Container-Images ausgeliefert, sodass Sie sie nicht direkt auf dem Host installieren.

Hardware

Die Ressourcenanforderungen an die physischen Datenverarbeitungsknoten sind gering und skalieren mit der Anzahl der angebundenen Geräte. Als Richtwert benötigt ein einzelner physischer Server, der für die Versorgung von 100,000 Geräten dimensioniert ist:

RessourceMinimum
CPU4 Kerne
RAM12 GB
Festplatte100 GB

Für größere Installationen finden Sie unter Systemskalierbarkeit die Architektur hinter der Skalierung und unter Plattformskalierung die Strategien für vertikale und horizontale Skalierung.

Client

Bedienpersonal und Administratoren arbeiten über einen handelsüblichen Webbrowser mit der Plattform — Chrome, Mozilla Firefox, Safari und andere moderne Browser fungieren als universeller Client. Es ist keine zusätzliche Client-Software erforderlich.

Netzwerk

Telemetriegeräte verbinden sich über Mobilfunknetze mit dem Datenerfassungsserver (GPRS und 3G sowie NB-IoT über das UDP-Protokoll). Der externe Zugriff auf die Plattform wird durch Kanalverschlüsselung in Verbindung mit Firewalls und Routern geschützt.

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